The Green Door Accomodation
Drogheda

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"Obwohl Sie alle Sehenswürdigkeiten der Region auch mit Tagesausflügen von Dublin aus erleben können, werden Sie durch ein paar Tage auf dem Land mehr erleben, da Drogheda der ideale Ausgangspunkt für Sehenswürdigkeiten wie Newgrange ist."

"Drogheda ist ohne Frage der interessanteste Ort nördlich von Dublin.“"

"Mit seinen wunderschönen alten Pub’s, guten Restaurants, engen Gassen, guten Anbindungen und zahlreichen Schlafmöglichkeiten, Drogheda ist der perfekter Ausgangspunkt für alle Sehenswürdigkeiten rund ums Boyne Valley. Z.B. Newgrange, Tara, Trim, Kells, Battle of the Boyne und Monasterboice.

(Auszüge aus dem Lonely Planet 2008)

In dieser Stadt gibt es viele Sachen zu sehen und zu erleben, dass es schon fast nicht mehr schön ist. Es ist nicht schön, mit welchen negativen Eigenschaften die Mehrheit der Einwohner ihre Stadt verbindet, aber darauf wollen wir nicht weiter eingehen.

Die Stadt wurde von den Angelnormannische Fürst Hugh de Lacey auf der Nordseite des Flusses gegründet, eine andere Stadt entstand auf der Südseite des Flusses. Die zwei Städte wurden 1412 zusammengelegt und aus diesem Grund hat Drogheda Stadtverordnete und keinen Gemeinderat.

Vor der Stadtgründung wurde der Bereich von den Nordmenschen bewohnt und daher ist die ganze Stadt mit Tunneln, Erdhügeln und Grabmälern aus einer viel älteren Zeit überseht. (Leider nicht für die Öffentlichkeit zugänglich). Unnötig zu sagen, dass Sie nicht mal einen Baum in Ihrem Garten pflanzen können, ohne einen Archäologen zu Rate ziehen zu müssen.

Drogheda besitzt die größte von einer Mauer geschützte Siedlungsfläche und hat somit (zumindest offiziell) den Status einer Stadt mit Stadtmauer. Unglücklicherweise sind große Teile der Mauer verschwunden. Weiss man allerdings wo man schauen muss, findet man immer noch Teile, die aus dem Erdreich heraus schauen. (Außer an den Stellen, an welchen moderne Strassen und Einkaufszentren gebaut wurden, ist das Fundament der Mauer größtenteils noch erhalten.)

Das schönste Stück der Stadtmauer befindet sich an der Laurence Street: Ein Wachturm (fälschlicherweise Laurence Gate genannt), der trotz der Absichten einiger Geschäftsleute ihn zu zerstören um LKWs den Zugang zum Hafen zu ermöglichen, immer noch vorhanden ist. Doch zum Glück, hat man sich dafür entschieden den Turm zu renovieren, denn so konnte dieses beeindruckende Bauwerk überleben, wo andere weichen mussten.

Eine andere gute Sache, zu der sich die Stadtverwaltung entschied, war die Umwandlung einer alten Franziskanerkirche in eine Galerie, kurz unterhalb des Laurences Gate namens „The Highlanes Gallery“. Sie zeigt freie Ausstellungen um regionale Künstler und auch einige geliehene Bilder der Nationalen Gallery, welche viermal im Jahr ausgetauscht werden. Auch sind in der Galerie, einige interessante Malereien aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert aus Drogheda zu finden, welche den Wandel der Stadt über die Jahre dokumentiert. Der Altar der alten Kirche wurde erhalten und nebenan ein Café eröffnet.

Einige andere Teile der Mauer sind an der alten St. Marys Kirche zu sehen. (Nachdem die Protestanten die Stadt und die Kirchen übernommen hatten, bauten die Katholiken andere und benannten sie gleich. Deshalb gibt es zweimal eine St. Peters Church und zweimal eine St. Marys Church.) Dies ist auch der Ort, an dem der berühmteste englische Republikaner, Oliver Cromwell, die Mauer durchbrach, um die Stadt im Jahre 1649 zu plündern. Der Friedhof auf dem die Kirche steht, besitzt sehr alte Grabsteine die einen Blick Wert sind.

Die Stadtmauer existiert auch noch um den Millmount Millmount herum, in welchem die britische Armee untergebracht war bis Irland seine Unabhängigkeit gewonnen hatte. Neben anderen Theorien, wie z.B. den Glauben, dass Millmount auf andere Hügel im Boyne Valley ausgerichtet ist, gibt es den regionalen Gauben, dass unter dem Millmount Amergin Gluingeal begraben liegt. Was auch immer man glaubt, auf dem Hügel steht ein Martello-Turm (Erbaut während der Regentschaft Napoleons I.), welcher von den Einwohnern auch als Tasse mit Unterteller bezeichnet wird. Der Turm ist für die Öffentlichkeit als Bestandteil der Führung durch das lokale Heimatmuseum nebenan zugänglich. In aller Fairness muss jedoch gesagt werden, dass die Aussicht über das flache Umland, an einem sonnigen Tag (von denen Drogheda vier pro Jahr zugestanden werden), sehr gut ist.

Ein ehemaliger Efeudschungel wurde etwas von Millmount entfernt fortgeräumt, um das letzte übriggebliebene Tor der Stadt, das Butter Gate, freizulegen. Der ganze obere Teil des Tors wurde vor langer Zeit entfernt um es sicherer zu machen, doch die Überreste sind immer noch beeindruckend.

Es ist wirklich schade, dass es nicht möglich war, Finanzmittel zur Verfügung zu stellen um Leuten bewusst zu machen, wo einst der Verlauf der Stadtmauer war. Aber vielleicht in der Zukunft.

Wie ich bereits erwähnt habe, bestand die Stadt ursprünglich aus zwei Städten und hatte zwei Rathäuser. Das eine war auf dem Millmount und das andere ist noch immer an seinem Platz zwischen den Verbindungen von West-Str., Laurence-Str., Shop-Str. und der Peters-Str. Das jetzige Rathaus ersetzte im Jahre 1770 das frühere hölzerne Haus.

Im Moment liegt das Rathaus brach, weil die Leute in der Stadt nicht wissen, was mit im geschehen soll. Eigentlich schade, da es mitten in der Stadt liegt und es verdient hat für etwas genutzt zu werden, dass der Stadt zugute kommen würde.

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  • "We stayed in the Green Door for one week of our world trip and we found the staff and the people of Drogheda to be the nicest group of people you could wish to meet."
    Deirdre Mullins, USA.

    "Highly reccomend the rooms, great value."
    Gary West, London.